Ransomware-Attacken gelten derzeit als die größte Bedrohung im Cyberspace. Als Ransomware werden Schadprogramme bezeichnet, die bei den Opfern den Zugriff auf Daten und Systeme einschränken oder verhindern, indem sie beispielsweise alle Festplatten verschlüsseln. Für die Entschlüsselung verlangen die Angreifer ein Lösegeld (engl. „ransom“).
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Hacker-Gruppe Avos Locker betreibt vermeintliches Servicecenter
Zu den neuen Gruppen, die Palo Alto Networks entdeckt hat, gehört Avos Locker, die das kriminelle Geschäft als Mietservice betreiben („Ransomware as a Service“). Zu der Dienstleistung der Gruppe, die im Netz mit einem blauen Käferlogo auftritt, gehört auch ein vermeintliches Servicecenter. „Wie viele seiner Konkurrenten bietet Avos Locker technischen Support an, um den Opfern bei der Sanierung zu helfen, nachdem sie mit einer Verschlüsselungssoftware angegriffen wurde“, heißt es in dem Bericht.
Die neue Gruppe Hive Ransomware setze nicht nur auf die Verschlüsselung von wichtigen Daten der Opfer, sondern hat auch Erpressungstools entwickelt, um mit einer Veröffentlichung von sensiblen Daten Druck auf das Opfer auszuüben. Das Tool biete sogar die Option, die gestohlenen Daten in sozialen Medien zu teilen.
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Joe Biden und Tech-Bosse diskutieren Cybersicherheit
Im Weißen Haus in Washington trifft sich nach Medienberichten am Mittwochnachmittag (Ortszeit) US-Präsident Joe Biden mit den Chefs der größten Technologieunternehmen der Welt, um über die Cybersicherheit des Landes zu diskutieren. Wie Bloomberg meldet, werden an der Runde unter anderen Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-CEO Satya Nadella und Andy Jassy von Amazon teilnehmen.
In den USA hatten zuletzt Ransomware-Angriffe auf die Energieinfrastruktur Schlagzeilen gemacht, darunter eine der wichtigsten Benzinpipelines in den USA. Hinter diesen Angriffen werden vor allem in Russland ansässige Cyber-Hacking-Gruppen vermutet.
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