Kudamm-Komplex

Berliner Zeitung wehrt sich gegen einstweilige Verfügung

Bis der Rechtsstreit geklärt ist, zeigen wir Ihnen die Grafik zum Firmennetzwerk.

Gabriela Keller und Kai Schlieter
2 Min
Das letzte Wort im Streit um die Kudamm-Bühnen ist noch nicht gesprochen.

Das letzte Wort im Streit um die Kudamm-Bühnen ist noch nicht gesprochen.

© imago/SMID

Unsere dreiteilige Serie „Der Kudamm-Komplex“ ist derzeit wegen eines Rechtsstreits nicht mehr auf diesen Seiten zu lesen. Bei einer monatelangen Recherche haben wir die Hintergründe des Kaufs des Kudamm-Karrees im Dezember 2014 zusammengetragen. Auf dem Areal liegen auch die historischen Kudamm-Bühnen, die jetzt dem Neubau eines Shoppingcenters weichen müssen.

In den drei großen Artikeln, die Mitte Mai in der Berliner Zeitung erschienen sind, haben wir den Aufbau eines Netzwerkes aufgezeigt, das nach unseren Recherchen bis auf die Britischen Jungferninseln führt. Die Strukturen der Eigentümer-Gesellschaften lassen deuten darauf, dass das Geflecht bis nach Russland reicht.

Die in unseren Beiträgen benannte Projektentwicklerin des Objektes Kudamm-Karree hat vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen unsere Berichterstattung erwirkt. Die Berliner Zeitung hat dagegen Widerspruch eingelegt, über den in den kommenden Wochen entschieden wird. Bis dahin beschränken wir uns darauf, Ihnen die Firmen-Struktur, die wir recherchiert haben, zu zeigen:

Die Grafik zeigt ein Netzwerk von Firmen und Firmenhüllen, die in Deutschland Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro gekauft haben - unter anderem das Kudamm-Karree.

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