„Wir können die Meldungen zu den Festnahmen in Polen noch nicht kommentieren“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage. Gegen die beiden Männer waren nach Angaben der polnischen Polizei bereits Haftbefehle erlassen worden. Nach Angaben eines Sprechers der Brandenburger Sonderkommission Grenze ist für die deutschen Ermittler bislang nicht nachvollziehbar, ob die Verdächtigen auch mit dem Diebstahl des Leichentransporters zu tun haben.
Belohnung ausgesetzt
Der Transporter war zusammen mit zwei anderen Kleinlastwagen von dem Parkplatz eines Bestattungsunternehmens im Gewerbegebiet in Hoppegarten gestohlen worden. Die Särge mit den Toten sollten eigentlich in ein Krematorium nach Meißen in Sachsen gebracht werden. Einer der Transporter war wenig später in Posen gefunden worden. Die Ermittler vermuten auch den Wagen mit den Särgen dort.
Die Wojwodschaftspolizei in Posen fahndet unterdessen noch nach zwei weiteren Verdächtigen. Darunter soll der mutmaßliche Organisator der Autodiebstähle sein. Die polnische Bezirksverwaltung hat eine Belohnung in Höhe von 5 000 Zloty (rund 1 250 Euro) für Hinweise auf die noch immer verschwundenen Fahrzeuge ausgesetzt. (dpa)
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