Vor Gericht

Mutmaßliche Doppelvergewaltigung: Sie habe geweint, während er weitermachte

Zwei Männer stehen vor Gericht, weil sie eine Touristin in Berlin vergewaltigt haben sollen. Am Montag wurde die Aussage des Opfers in einer Videoaufnahme gezeigt – mit quälenden Details.

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Eingangstor des Landgerichts Moabit 

Eingangstor des Landgerichts Moabit 

© www.imago-images.de

Mit einer technischen Panne und einer halben Stunde Verspätung beginnt der zweite Prozesstag im Fall einer Doppelvergewaltigung. Dabei steht im Grunde nur eine Sache an für diesen Montag: Die Kammer will ein Video von der Vernehmung des mutmaßlichen Opfers abspielen und scheitert erst am Sound, dann am Bild, dann am HDMI-Anschluss. Genervt sagt die Richterin schließlich: „Irgendwann kaufe ich selbst für diese Kammer einen Laptop.“ Sie benutze ohnehin schon viel eigene Technik. Als das Video läuft, bricht es noch einmal ab, und ein beisitzender Richter kann nur sagen: „Jetzt ist das Video weg.“ Dann ist es wieder da. 

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