Können Sie sich noch erinnern, was Sie seit Freitagmittag um 14 Uhr unternommen haben – an jeden einzelnen Programmpunkt?
Vielleicht haben Sie in einer Bar das Wochenende eingeläutet, sich am Samstag bei über 35 Grad auf den Weg zum See oder ins klimatisierte Museum gemacht. Oder das Spiel der Hertha angeschaut. Den teils verregneten Sonntag haben Sie dann womöglich im Café, auf dem Flohmarkt oder auf der Couch verbracht. Bis es am Montagmorgen schließlich wieder hieß: Die Arbeit ruft.
90 Stunden und mehr sind seitdem vergangen. 90 Stunden, in denen Sie im besten Fall tun und lassen konnten, wonach Ihnen der Sinn stand. Fast unvorstellbar scheint es, dass sich einige Menschen bewusst dazu entschieden hatten, ihr gesamtes Wochenende auf den Beinen zu verbringen. Ohne Schlaf, ohne Unterbrechung.
UPDATE
Ultramarathon
Last Soul Ultra: Berliner läuft 536 Kilometer am Stück – ohne Schlaf, ohne Pause
Laufen, bis der Körper nicht mehr kann: Immer mehr Menschen versuchen sich an Ultramarathons. Ein Berliner war nun drei Tage lang auf den Beinen – ununterbrochen.
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Laufen bis an die Grenzen und darüber hinaus ist in Mode – wie hier beim Runfire Salt Lake 25 Ultramarathon in der Türkei. (Symbolbild)
© Armagan Altun/imago