Energieversorgung

Leere Speicher treiben Gaspreise: Deutschland braucht noch 36 LNG-Ladungen

Niedrige Gasvorräte und hohe Preise erhöhen den Druck vor dem Winter. Eine neue Berechnung zeigt Deutschlands LNG-Bedarf – Endkunden könnten Milliarden zahlen.

3 Min
Bleiben die Gaspreise hoch, könnten deutsche Gaskunden 2027 bis zu 3,8 Milliarden Euro mehr zahlen. (Symbolbild)

Bleiben die Gaspreise hoch, könnten deutsche Gaskunden 2027 bis zu 3,8 Milliarden Euro mehr zahlen. (Symbolbild)

© Michael Schöne/STAR-MEDIA/imago

Die niedrigen Füllstände in den deutschen Gasspeichern könnten Verbraucher und Unternehmen im kommenden Jahr teuer zu stehen kommen. Bleiben die Großhandelspreise auf dem aktuellen Niveau, könnten deutsche Endkunden bis zu 3,8 Milliarden Euro mehr für Gas zahlen. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine Berechnung des Vergleichsportals Verivox.

Für Haushalte drohen demnach Preissteigerungen von zehn bis 20 Prozent. Günstige Neukundentarife haben sich laut Verivox seit März bereits von acht auf zehn Cent je Kilowattstunde verteuert. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das Mehrkosten von rund 400 Euro. Viele Bestandskunden spüren den Anstieg wegen der längerfristigen Beschaffung ihrer Versorger bislang noch nicht.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*