Borkheide

Sohn soll Leichenteile der Mutter im Vorgarten verstreut haben

In Potsdam-Mittelmark hat sich offenbar eine grausige Tat abgespielt.

Alexander Schmalz
2 Min
Polizei am Fundort der Leiche in Borkheide.

Polizei am Fundort der Leiche in Borkheide.

© Oberst

Polizisten fanden auf dem Grundstück an der Beelitzer Straße in Erdlöchern die Leiche einer Frau. Der Jugendliche befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Nach dpa-Informationen ist er der Polizei bereits als Intensivtäter aus dem Drogenmilieu bekannt. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft wollen sich erst im Laufe des Tages zu der Bluttat äußern. 

Auffällige Blutspritzer hatten die Beamten stutzig werden lassen, nachdem eine Bekannte die 58-jährige Hauseigentümerin am Sonnabend als vermisst gemeldet hatte. Eine Funkwagenbesatzung war daraufhin zu dem Haus gefahren, um nach der Frau zu sehen. Dabei fanden sie die zerstückelte Leiche, die sich unter kleinen Erdhügeln befand. 

Im Garten gab es nach Informationen der dpa auch Brandspuren, zudem wurden dort Knochen gefunden. Bei der weiteren Suche wurden an verschiedenen Stellen auf dem Grundstück der Torso der Frau und weitere Leichtenteile entdeckt. Das Verbrechen soll sich zwischen dem 31. März und dem vergangenen Samstag ereignet haben.

Der 17-jährige Sohn des Opfers soll bei Ankunft der Polizei verwirrt auf dem Grundstück umhergelaufen sein. Nach Informationen der Berliner Zeitung soll der Minderjährige völlig aufgelöst gewesen sein und unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben. Bei der getöteten Frau soll es sich um eine Lokalpolitikerin handeln.

Die Polizei nahm den Jungen fest. Das Motiv sei derzeit noch völlig unklar, sagte die Polizei gegenüber der Berliner Zeitung. Nachbarn berichten, dass beide am Wochenende immer lautstark gestritten hatten.

Der Fall erinnert an den mutmaßlichen Dreifach-Mörder Jan G. (24), der am 28. Februar im Drogenrausch erst seine Oma (79) erstochen hatte und dann zwei Polizisten auf der Flucht mit dem Auto totraste.

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