Pepe aus Leipzig-Plagwitz ist vor wenigen Tagen 18 Jahre alt geworden, als wir ihn in Berlin-Friedrichshain unweit seines alten Studios in der Warschauer Straße treffen. Für viele gilt er gerade als spannendster Musik-Newcomer Deutschlands. Unter dem Namen Yung Pepp spielt er Musik, die das Lebensgefühl vieler junger Menschen einfängt, zwischen sommerlicher Unbeschwertheit, Rechtsruck und drohendem Kriegsdienst. Auch seine neue EP „LAUT SEIN (IMMER)“ kreist um diese Themen. Das Gespräch möchte Pepe (der seinen bürgerlichen Nachnamen geheim hält) lieber per Du führen. Denn ja, er ist im wahrsten Wortsinn yung, und er mag es persönlich. Und wie viel Pepp hat er?
Yung Pepp, wie war deine Bahnfahrt von Leipzig nach Berlin?
Oh, nervig. Mein ICE ist komplett ausgefallen. Eigentlich wäre ich pünktlich gewesen, aber durch den Ausfall und die zunehmende Verspätung des nächsten Zuges hat sich die ganze Fahrt in die Länge gezogen.
HipHop
Yung Pepp, 18: „Sachsen als Asi-Bundesland voller Nazis? Meine Erfahrungen sind andere“
Der junge Leipziger aus Plagwitz rappt und singt von seinem Lebensgefühl im Osten. Dazu gehört Wassereis genauso wie „Fuck Nazis“ und Wehrpflichtkritik. Wir haben ihn getroffen.
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„Da Berlin zwar cool, aber manchmal zu groß ist, ist Leipzig für mich perfekt“: Yung Pepp.
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