Gesundheitsnotstand im Balten-Staat

Lettland ruft dreimonatigen Gesundheitsnotstand aus

Unter den 1,9 Millionen Einwohnern wurden täglich mehr als eintausend Neuinfektionen registriert. Nur 48 Prozent sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Team News AFP/str
1 Min
Der lettische Regierungschef Krisjans Karins forderte seine Landsleute zur Einhaltung der verschärften Maßnahmen auf. Der Gesundheitsnotstand wurde für drei Monate ausgerufen. 

Der lettische Regierungschef Krisjans Karins forderte seine Landsleute zur Einhaltung der verschärften Maßnahmen auf. Der Gesundheitsnotstand wurde für drei Monate ausgerufen. 

© imago/
Luka Dakskobler

Nur Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen am Wochenende öffnen. Alle Letten sind aufgerufen, im Home Office zu arbeiten. Regierungschef Krisjans Karins schrieb auf Twitter, er fordere seine Landsleute auf, sich „nicht zu versammeln, nicht zu besuchen und Ihre Kontakte zu beschränken“.

Nur 48 Prozent der Letten sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das ist eine der niedrigsten Impfquoten in Europa, nur in Bulgarien, Rumänien und Kroatien ist die Impfquote noch niedriger.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Textes hieß es „Wer nicht geimpft ist, darf in Lettland künftig keinen Supermarkt mehr betreten.“ Diese Information stammt von der Nachrichtenagentur AFP, ist jedoch nicht korrekt. Wir haben den entsprechenden Teil entfernt.

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