Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat einen Tag vor der Wahl eine letzte Umfrage veröffentlicht. Demnach wäre die CDU mit 29,5 Prozent stärkste Kraft – nach einer Verbesserung um 0,5 Prozentpunkte. Die AfD käme mit 21 Prozent auf Platz zwei (keine Veränderung zur letzten Umfrage). Die SPD würde ohne Veränderung 15 Prozent erzielen, die Grünen nach leichten Verlusten 12,5 Prozent. Die FDP würde leicht gewinnen, aber mit 4,5 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen.
Die Linke kann nach einer Aufholjagd den Einzug ins Parlament schaffen und käme auf 7,5 Prozent. Drin wäre ebenso das Bündnis Sahra Wagenknecht. Es käme auf 5 Prozent.
Sollte das BSW es ins Parlament schaffen, wäre eine Regierungsmehrheit voraussichtlich nur mit einer Dreierkonstellation möglich – CDU und CSU müssten sich also zwei Partner suchen.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
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