Norwegen

Erdrutsch reißt riesigen Krater in norwegische Fernstraße

Auf der norwegischen Fernstraße E6 riss am Samstag der Boden auf. Ein Mensch wurde offenbar bei dem schweren Erdrutsch in der Region Levanger begaben.

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Norwegen, Levanger: Eine Person wird vermisst, nachdem ein Erdrutsch die E6 in Levanger beschädigt hat.

Norwegen, Levanger: Eine Person wird vermisst, nachdem ein Erdrutsch die E6 in Levanger beschädigt hat.

© Ole Martin Wold/NTB/dpa

Bei einem schweren Erdrutsch in Norwegen sind eine Straße und eine Eisenbahnstrecke schwer beschädigt worden. Beide Fahrspuren der Fernstraße E6 und die parallel zur Straße verlaufenden Gleise versanken am Samstag in einem riesigen Erdloch, wie auf Fotos zu sehen war, die in norwegischen Medien veröffentlicht wurden. Ein Mann, der in seinem Auto mitgerissen wurde, konnte sich leicht verletzt aus dem Wasser retten. Zunächst galt ein weiterer Mensch als vermisst.

„Wir hoffen, dass er sich in einer Luftblase unter den Massen befindet. Das ist unsere einzige Hoffnung, ihn lebend zu finden“, sagte Rettungsleiter Johan Mannsåker der norwegischen Zeitung Aftonposten noch am Samstag. Um kurz vor 17 Uhr änderte die Polizei den Status des Einsatzes schließlich von einer Rettungsaktion in eine Suche nach einer mutmaßlich verstorbenen Person. Bei dem Vermissten handelt es sich um einen Dänen, der auf der Baustelle gearbeitet hat. Die nächsten Angehörigen wurden den Behörden zufoge benachrichtigt.

Fernstraße bleibt mehrere Tage geschlossen

Entlang der Eisenbahnstrecke in der rund 500 nördlich von Oslo gelegenen Ortschaft Levanger werden derzeit Arbeiten zur Stabilisierung des Bodens vorgenommen. Das zuständige Staatsunternehmen erklärte gegenüber dem Sender NKK, es sei noch zu früh um zu sagen, ob der Erdrutsch durch die Bauarbeiten verursacht wurde.

Wahrscheinlich sei, dass es sich um einen Lehm-Erdrutsch handelte. Geotechniker seien vor Ort, um das Risiko weiterer Erdrutsche zu bewerten, berichtet Aftonposten. Die Fernstraße E6 bleibt nach Behördenangaben rund um die Unglücksstelle für mehrere Tage gesperrt. (mit AFP)

Erdrutsch am Nesvatnet bei Levanger.

Erdrutsch am Nesvatnet bei Levanger.

© Ole Martin Wold/NTB/dpa

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