Linke

Jünger und größer

BLZ
1 Min

Die Linksfraktion wird sich verändern wie kaum eine andere. Nicht nur, weil sie von 17 auf 27 Mitglieder wächst. Es werden neben erfahrenen Funktionären wie Landesgeschäftsführerin Katina Schubert auch zahlreiche Nachwuchskräfte ins Parlament einziehen. Einige haben bereits auf Bezirksebene Erfahrung gesammelt, etwa Hendrikje Klein aus Lichtenberg, Kristian Ronneburg aus Marzahn-Hellersdorf und Anne Helm, die für die Piraten in der Neuköllner BVV saß. Ein Quereinsteiger, der Akzente setzen dürfte, ist Michael Efler. Er ist Vorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie, der sich für Volksentscheide einsetzt.

„Wir haben jetzt viel zu organisieren“, sagte Fraktionschef Udo Wolf am Dienstag. Die Fraktion braucht mehr Räume, die neuen Abgeordneten müssen geschult werden. Darum lassen sich die Linken Zeit mit der Wahl ihres Fraktionsvorstands, sie soll am 10. Oktober stattfinden. Wolf wird erneut antreten. Wie die sonstigen Aufgaben verteilt werden, hängt auch davon ab, wie viele Abgeordnete möglicherweise in den Senat wechseln und wer dafür nachrückt. Oben auf der Liste stehen jedenfalls der frühere Pankower Stadtrat Michail Nelken und die ehemalige Grüne-Politikerin Gaby Gottwald. (fred.)

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema