So lief die Fahndung nach Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg
Seit 2015 sei die Zielfahndung nach Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg von Hannover aus betrieben worden. Es seien Tausende Hinweise und Spuren überprüft worden, schilderte der LKA-Präsident. „Mal war es vielversprechend, mal weniger. Es gab natürlich in der Zeit auch Misserfolge. Bedeutend ist, dass uns das nicht entmutigt hat.“
De Vries verwahrte sich gegen Kritik auch aus den Reihen der Berliner Polizei. „Wenn man die Abläufe und Abstimmungen kennt, ist die öffentlich gemachte interne Kritik irritierend“, sagte er. Während des Einsatzes habe man immer in Kontakt und Abstimmung mit der Berliner Polizei gestanden. Die Berliner Gewerkschaft der Polizei hatte die Kollegen in Niedersachsen in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert und ihnen Profilierungswünsche vorgeworfen.
Klette, Garweg und Staub gehörten der sogenannten dritten Generation der linksextremistischen Terrororganisation Rote-Armee-Fraktion (RAF) an, die bis 1991 zahlreiche Anschläge verübt und Menschen getötet hatte. Die 65-jährige Klette sitzt in Untersuchungshaft im Frauengefängnis in Vechta. Klette, Staub und Garweg wurden beziehungsweise werden auch wegen mehrerer Raubüberfälle gesucht, bei denen auch auf Menschen geschossen wurde.
Klettes mutmaßliche Komplizen sind weiter auf der Flucht. Garweg lebte den Ermittlungen zufolge unter falschem Namen auf einem Bauwagen-Gelände in Berlin, konnte sich aber absetzen.
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