Musik

Lollapalooza-Direktorin Fruzsina Szép: „Ein Drink mit Justin Timberlake? Wahrscheinlich nicht!“

Sie ist eine der erfolgreichsten Frauen der Livemusikbranche: Fruzsina Szép, Direktorin des Lollapalooza Berlin. Uns hat sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erlaubt.

12 Min
Fruzsina Szép, Direktorin des Lollapalooza Berlin, hier 2018 im Olympiastadion

Fruzsina Szép, Direktorin des Lollapalooza Berlin, hier 2018 im Olympiastadion

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Das Lollapalooza Berlin feiert sein Zehnjähriges: am 12. und 13. Juli im Olympiastadion und Olympiapark. Wir haben mit der Frau gesprochen, die dafür maßgeblich verantwortlich zeichnet: Festivaldirektorin Fruzsina Szép. Ein Gespräch über Festivalzauber und die Superkräfte, die es braucht, um so ein gigantisches Event zu stemmen. Denn: „Man muss die Ruhe behalten können“, sagt Szép, „auch in Situationen, wo du eigentlich laut brüllend aus der Welt laufen möchtest.“

Frau Szép, welche Rolle hat die Musik eigentlich in Ihrem Leben gespielt, bevor Sie Festivaldirektorin wurden?

Bei uns zu Hause in der Familie wurde sehr viel gesungen und musiziert. Mein Vater hat wahnsinnig gern Klavier gespielt, zu jedem Anlass. Musik war allgegenwärtig. Auch im Schulchor und bei den Pfadfindern am Lagerfeuer. Die erste Kassette, die mir mein Bruder damals geschenkt hat, war von Sinéad O’Connor. Ich fand sie als Künstlerin immer ganz großartig. Bevor ich nach Berlin gekommen bin, war ich ja Programmdirektorin beim Sziget Festival in Ungarn. Dort konnten wir sie tatsächlich mal buchen. Sie hat ein Wahnsinnskonzert gegeben. Und ich hab die Kassette immer noch.

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