Die Vereinigung Cockpit hat die Beschäftigten der Lufthansa aufgerufen, am Donnerstag und Freitag die Arbeit niederzulegen. Auch Betroffen ist die Lufthansa-Tochter Cityline und die Frachttocher Cargo.
Die Piloten sollen von Donnerstag um 00.01 Uhr bis Freitag um 23.59 Uhr die Arbeit niederlegen. Flüge aus aktuellen Krisengebieten im Nahen Osten seien von den Streikmaßnahmen nicht betroffen, betonte VC am Dienstag, auch Flüge aus Deutschland in den Nahen Osten würden nicht bestreikt.
Streit um Altersvorsorge bei der Lufthansa
Nach Angaben der Lufthansa werden Kundinnen und Kunden automatisch von der Airline benachrichtigt, falls ihr Flug betroffen ist. Das Unternehmen werde versuchen, „so viele Flüge wie möglich von anderen Airlines der Lufthansa Group übernehmen zu lassen“.
Hintergrund des Streiks bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ist eine Auseinandersetzung um die betriebliche Altersvorsorge. Die VC-Mitglieder hatten sich bereits im September mit großer Mehrheit für den Arbeitskampf ausgesprochen. Die Gewerkschaft wollte anschließend aber noch einmal das Gespräch mit der Unternehmensführung suchen.
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Sie kritisierte am Dienstag, auch nach dem Streik am 12. Februar habe der Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. „Es hilft nicht, wenn die Gegenseite nur Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber nicht über substanzielle Verbesserungen der betrieblichen Altersversorgung sprechen möchte“, erklärte VC-Präsident Andreas Pinheiro. „Jetzt reden wir erst weiter, wenn ein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt“, kündigte der Sprecher der Tarifkommission, Arne Karstens, an.
Bei der Lufthansa Cityline streiten Gewerkschaft und Geschäftsführung über einen neuen Vergütungstarifvertrag. Auch hier liege kein „tragfähiges“ Angebot vor, erklärte die Gewerkschaft. Das Angebot des Arbeitgebers sei „nicht annehmbar“.
Bereits Anfang Februar legten die Piloten der Fluggesellschaft die Arbeit nieder. Laut dem Unternehmen mussten 800 Flüge annulliert werden, rund 100.000 Passagiere waren betroffen.
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