Der Luftraum über dem Westen von Texas ist am Mittwoch unerwartet vorübergehend gesperrt worden. Betroffen war insbesondere der internationale Flughafen von El Paso an der Grenze zu Mexiko. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hatte die Schließung ursprünglich bis zum 20. Februar angeordnet, bevor sie die Sperre nach wenigen Stunden wieder aufhob.
Nach Angaben eines US-Regierungsbeamten, der nicht namentlich genannt wurde, war die Maßnahme mit einem Eindringen von Drohnen aus Mexiko verknüpft, die von Drogenkartellen gesteuert worden seien. Demnach hätten die FAA und das Verteidigungsministerium reagiert und die Bedrohung neutralisiert, sodass keine Gefahr für den kommerziellen Flugverkehr mehr bestehe. Konkrete Angaben zur Zahl der Drohnen oder zu den eingesetzten Abwehrmaßnahmen wurden nicht gemacht.
Die Sperrung des Luftraums, die ohne Vorankündigung erlassen worden war, führte zu Störungen im Flugverkehr und Verwirrung bei Reisenden. Die FAA hob die Beschränkungen am Mittwochmorgen wieder auf und erklärte, alle Flüge sollten planmäßig weitergeführt werden.
Kritik kam von lokalen Politikern, die sich über den Überraschungscharakter der Entscheidung beklagten und mehr Transparenz forderten. Der Flughafen El Paso liegt direkt an der Grenze zu Mexiko und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Westen von Texas und im südlichen New Mexico.
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