Himmelsspektakel

Lyriden im April: Dann sind besonders viele Sternschnuppen am Berliner Nachthimmel zu sehen

Mit etwas Glück können die Berliner in den kommenden Nächten zahlreiche Sternschnuppen sehen. Dabei ist allerdings manches zu beachten. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

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Die Lyriden sind jedes Jahr in der zweiten Aprilhälfte zu sehen.

Die Lyriden sind jedes Jahr in der zweiten Aprilhälfte zu sehen.

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

In den kommenden Nächten können mit etwas Glück zahlreiche Sternschnuppen am Berliner Nachthimmel beobachtet werden. Der Meteorstrom der Lyriden ist in der zweiten Hälfte des Aprils aktiv – passend zu den Ostertagen. Wie ARD alpha berichtete, ist der Meteorstrom vom 14. bis zum 30. April aktiv. In den meisten Nächten sind nur ein paar Sternschnuppen sichtbar. Doch zum Höhepunkt des Sternschnuppenregens in der Nacht vom 22. auf den 23. April werden es deutlich mehr.

Bei der Beobachtung der Lyriden ist besonders der richtige Zeitpunkt wichtig. Der offizielle Höhepunkt findet in diesem Jahr schon am Nachmittag des 22. April statt. Allerdings sei es in den vergangenen Jahren zu einer Verspätung gekommen, sodass der eigentliche Höhepunkt in den Abendstunden liegen könnte. Günstig ist in diesem Jahr auch, dass kaum Licht durch den Mond da sein wird.

Lyriden im April: Bis zu 23 Sternschnuppen pro Stunde

Besonders viele Lyriden-Sternschnuppen können in den Morgenstunden beobachtet werden. Denn der Radiant der Lyriden, von dem die Sternschnuppen auszuströmen scheinen, liegt im Sternbild Leier (lateinisch Lyra, daher der Name des Meteorstroms). Das Sommer-Sternbild taucht im April erst gegen 10 Uhr abends über dem Horizont im Nordosten auf. Gegen Mitternacht ist die Leier dann allmählich so hoch, dass der Radiant günstig für die Sternschnuppensuche steht. In den Morgenstunden steht die Leier dann hoch im Südosten.

Zum Höhepunkt der Lyriden sind zwischen 14 und 23 Sternschnuppen pro Stunde am Firmament zu sehen. Am besten ist es, sich einen dunklen Ort ohne viel Lichtverschmutzung – in Berlin also eher am Stadtrand oder in Brandenburg – zu suchen.

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