Am Freitag trafen sich die beiden Delegationen zunächst getrennt mit Vertretern der ostafrikanischen Regionalorganisation Igad, die als Vermittler agiert. „Die direkten Verhandlungen werden am Sonnabend oder Sonntag beginnen“, sagte der Sprecher der Rebellendelegation.
Im Südsudan toben seit Mitte Dezember schwere Kämpfe, die auch ethnische Hintergründe haben. Zuvor war es zu einem Machtkampf zwischen Kiir und seinem im Juli aus dem Amt entlassenen Stellvertreter Machar gekommen. Schwere Kämpfe gab es vor allem in den ölreichen Bundesstaaten Jonglei und Unity. Am Mittwoch hatte Kiir den Ausnahmezustand über die beiden Regionen verhängt. In der Hauptstadt Juba blieb es Augenzeugenberichten zufolge zunächst ruhig. Blauhelmsoldaten patrouillierten in den Straßen.
Die Welthungerhilfe teilte am Freitag mit, dass mehr als 600 000 Menschen direkt oder indirekt von den Kämpfen betroffen seien. Zugleich würden die internationalen Hilfsmaßnahmen der humanitären Katastrophe nicht gerecht. (dpa)
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