In einem Waldstück bei Potsdam in Brandenburg haben Ermittler eine Männerleiche gefunden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um ein Gewaltverbrechen, bestätigte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft.
Nach Informationen aus Ermittlerkreisen war der Leichnam in dem Wald vergraben. Geprüft werde, ob es sich bei dem Toten um einen Geschäftsmann handelt, der zuvor in Berlin entführt worden war, hieß es weiter. „Wir warten die Ergebnisse der Identifizierung ab“, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Pfingstmontag.
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Berliner Polizei bat um Informationen zur Entführung
Der Leichnam war am Freitag in der Nähe von Potsdam entdeckt worden. Die Identifizierung sei noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Petzold, am Sonntag. Weitere Informationen soll es im Laufe der Woche geben.
Die Mordkommission des Berliner Landeskriminalamts (LKA) hatte zuvor mit einem Zeugenaufruf und einem Foto des Vermissten nach Hinweisen gesucht. Nach Angaben der Ermittler soll der Mann namens Ismet K. am 23. April im Berliner Stadtteil Waidmannslust im Bezirk Reinickendorf von unbekannten Männern in den Laderaum eines weißen Transporters gebracht und verschleppt worden sein. Seitdem galt er als vermisst.
Mann in Spandau festgenommen
Die Mordkommission hatte die Öffentlichkeit gebeten, Angaben zum Verbleib des Mannes zu machen. Ob es sich bei dem nun gefundenen Toten tatsächlich um den verschleppten Geschäftsmann handelt, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft offen.
Mittlerweile hat es eine Festnahme gegeben. Laut Polizei wurde ein 40-Jähriger in Spandau gefasst. Ihm wird vorgeworfen, den Geschäftsmann vor gut einem Monat verschleppt zu haben.
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