Im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen in Berlin-Reinickendorf ist ein zweiter Tatverdächtiger ermittelt worden. Der 32-Jährige wurde am bereits Freitag dem Ermittlungsgericht vorgeführt, das Untersuchungshaft anordnete, wie die Berliner Polizei mitteilte.
Die Ermittlungen führet inzwischen die Mordkommission des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Hintergrund ist das Verschwinden eines Mannes am 23. April im Berliner Bezirk Reinickendorf.
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Nach Angaben der Ermittler soll der Mann von unbekannten Männern in den Laderaum eines weißen Transporters gebracht und verschleppt worden sein. Die Mordkommission hatte zuvor mit einem Foto des Vermissten öffentlich um Hinweise gebeten.
Bereits zuvor war ein 40-Jähriger in Spandau festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, den Mann verschleppt zu haben, wie die Polizei mitteilte. Am 22. Mai war in einem Waldstück bei Potsdam ein männlicher Leichnam gefunden worden. Bei dem Leichnam soll es sich um den mutmaßlich entführten Mann handeln. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen war der Tote in dem Wald vergraben.
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