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Historischer Hafen in Berlin: Warum sieht es auf den Schiffen so „rumpelig“ aus?

Am Märkischen Ufer liegt eine tolle Sammlung alter Binnenschiffe. Daraus könne man mehr machen, finden Besucher. Eine Erkundigung weckt Hoffnungen.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
8 Min
Kapitän a.D. Werner Schwarz, 61, findet den Zustand des Historischen Hafens in Berlin-Mitte beklagenswert. 

Kapitän a.D. Werner Schwarz, 61, findet den Zustand des Historischen Hafens in Berlin-Mitte beklagenswert. 

© Sabine Gudath

Das Märkische Ufer in Mitte gehört zu den wenigen lauschigen Straßen mit historischem Flair in Berlin. Wenig Verkehr, Häuser mit historischen Fassaden, Cafés stellen im Sommer Tische ans Spreeufer. Der Blick geht über den an dieser Stelle besonders breiten Fluss hinüber zur Südspitze der Fischerinsel, auf die Türme des Roten Rathauses und der Parochialkirche, die über die Dächer der Bürogebäude am anderen Ufer hinausragen. Hier trennen sich Spree und Spreekanal, um die Insel zu umfließen. Und hier legten tatsächlich die ersten Schiffe der gerade entstehenden Städte Berlin und Cölln an, eine Urkunde vom 7. Mai 1298 erwähnt erstmals einen Hafenbetrieb. Ein besonderer Ort.

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