Australien

Mann bei Haiangriff im Westen Australiens getötet

Ein 38 Jahre alter Mann ist am Samstag von einem Hai angegriffen worden. „Leider konnte der Mann nicht wiederbelebt werden“, erklärte ein Polizeisprecher.

2 Min
Ein Schild warnt vor Hai-Sichtungen am North Steyne Beach in Sydney, Australien

Ein Schild warnt vor Hai-Sichtungen am North Steyne Beach in Sydney, Australien

© Rick Rycroft/AP/dpa

Ein 38 Jahre alter Mann Mann ist am Samstag vor Küste Westaustraliens von einem Hai angriffen worden und anschließend gestorben, wie der Sender ABC News berichtet. „Leider konnte der Mann nicht wiederbelebt werden“, sagte ein Polizeisprecher dem Bericht zufolge.

Der Vorfall ereignete sich laut ABC vor Rottnest Island, einer beliebten Ferieninsel. Rettungskräfte brachten den Verletzten per Boot zum Anleger von Geordie Bay, wo Sanitäter und Polizisten Wiederbelebungsmaßnahmen durchführten. Die Identität des Opfers wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Behörde ruft zu Vorsicht auf

Das Ministerium für Primärindustrie und Regionalentwicklung (DPIRD) erklärte, es habe einen Bericht erhalten, laut dem der Mann von einem vier Meter langen Hai gebissen worden sei. Die Behörde rief dazu auf, im Bereich um Horseshoe Reef und Marjorie Bay besondere Vorsicht walten zu lassen. Ein Patrouillenboot der Behörde solle das Gebiet überwachen.

Bereits im Januar war laut Reuters ein Junge im Hafen von Sydney von einem Hai gebissen worden und verstorben. Es habe zudem eine Reihe von Haiangriffen entlang der Ostküste des Landes gegeben. Die meisten Haiangriffe ereignen sich dem Bericht zufolge an der Ost- und Südostküste Australiens. Dort gebe es laut dem australischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt rund 20 Vorfälle pro Jahr.

Laut der Nachrichtenagentur AFP wurden in Australien seit dem Jahr 1791 fast 1300 Zwischenfälle mit Haien verzeichnet. Davon endeten 250 tödlich. Haiangriffe seien normalerweise selten, jedoch trage eine steigende Zahl von Wassersportlern zu einer Zunahme bei. Surfer seien demnach besonders gefährdet, weil Haie sie für Robben halten könnten. (mit AFP)

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema