Justiz

Gleichaltrigen in Spandau erstochen: Anklage gegen 19-Jährigen

Zwischen zwei Gruppen kommt es Anfang November zum Streit. Als ein junger Mann fliehen will, sticht ein Gleichaltriger zu.

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Die Polizei sperrte den Tatort in Spandau ab.

Die Polizei sperrte den Tatort in Spandau ab.

© Morris Pudwell

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 19-Jährigen erhoben, der am 5. November vergangenen Jahres einen anderen Gleichaltrigen in Spandau getötet haben soll. Zuvor sollen die beiden 19-Jährigen bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen aneinander geraten sein. 

Mehrere Menschen stritten sich zuvor im Bereich Dallgower Straße, Staakener Straße, bis die Situation eskalierte. Die Polizei schloss nicht aus, dass es sich um einen Streit unter Flüchtlingen handelte. Der 19-Jährige soll den aus Angst vor ihm flüchtenden Gleichaltrigen verfolgt und mit zwei Messerstichen in den Rücken zu verletzt haben, dass dieser verstarb.

Das Opfer habe zuvor versucht, sich mit Messerstichen zu wehren, dadurch erlitt auch der Angeschuldigte Verletzungen. Der Angeschuldigte wurde bereits am 13. Dezember festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er wurde nun wegen Totschlags angeklagt.

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