Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen einen Mann Anklage erhoben, der am 5. Januar einen 43-Jährigen in der Wuhle ertränkt haben soll. Der 34-jährige Angeklagte, der die Tat nach seiner Festnahme auch gestanden hat, soll seinem Opfer am Abend des 5. Januar 2024 zunächst mehrfach mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben.
Er soll den stark blutenden Verletzten dann in Tötungsabsicht in die Wuhle gestoßen und dort dessen Kopf so lange unter Wasser gedrückt haben, bis dieser ertrunken war.
Angeklagter wurde im Januar festgenommen
Offenbar hatte der Angeklagte die Sorge, der 43-Jährige sei von einem Schuldner geschickt worden, um ihn zu töten. Dem wollte der Angeklagte offenbar zuvorkommen, indem er spontan den Hammer, der seinem Opfer zufällig aus der Tasche gefallen sei, gegen diesen einsetzte.
Der 43-Jährige soll den Angeklagten allerdings nicht angegriffen haben. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft lag daher auch noch keine Notwehrlage vor, durch die sein Angriff als Gegenwehr gerechtfertigt gewesen wäre.
Der Angeschuldigte wurde unter anderem anhand von Telefonverbindungsdaten als mutmaßlicher Täter identifiziert. Er wurde am 17. Januar 2024 vorläufig festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Ukrainer an der Wuhle getötet: Tatverdächtiger in U-Haft
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