„Marsch für das Leben“

Viel Gegenprotest bei Anti-Abtreibungs-Demo in Mitte

6000 Abtreibungsgegner waren dem Aufruf nach Berlin gefolgt.

BLZ
1 Min
Zum zwölften „Marsch für das Leben“ hatten vor allem christliche Gruppen aufgerufen.

Zum zwölften „Marsch für das Leben“ hatten vor allem christliche Gruppen aufgerufen.

© dpa

Gegendemonstranten protestieren für „Leben ohne Bevormundung“

Auf der Seite der Gegendemonstranten zählte die Berliner Polizei 1500 Teilnehmer. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung protestierte unter dem Motto „Leben und Lieben ohne Bevormundung - Mein Körper, meine Verantwortung, meine Entscheidung“. Abgesehen von Sitzblockaden sei es friedlich geblieben, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Abtreibungsgegner liefen mit Kreuzen und Plakaten, auf denen „Echte Männer stehen zu ihrem Kind“ oder „Kindergeld für Ungeborene“ stand, durch die Hauptstadt. Zu den Rednern zählte unter anderem der Berliner Erzbischof Heiner Koch. Der Protest der Teilnehmer richtet sich gegen Abtreibungen, aber auch gegen Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik. (dpa)

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