Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf will das Bezirksamt auf der kommenden Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zum aktuellen Stand des geplanten CleanTech-Businessparks befragen. Das teilte die Fraktion am Dienstag auf ihrer Website mit.
Aktuell ist noch unklar, ob und wo der CleanTech-Businesspark entstehen kann. Das liegt unter anderem an einem versäumten Artenschutz-Monitoring: Geschützte Tierarten, darunter auch eine Population von Wechselkröten, leben in der Nähe des Geländes und stellen eine Herausforderung für das Projekt dar. Die Tiere haben einen Bewegungsradius von bis zu acht Kilometern und verhindern die Bebauung des Geländes.
Marzahn-Hellersdorf: Linke erwartet konkrete Lösungen für CleanTech-Businesspark
Die Linke erwartet jetzt konkrete Lösungen vonseiten des Bezirksamts, Senats und der zuständigen Verwaltungsgesellschaft, der WISTA GmbH. Björn Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf, fordert: „Für den CleanTech-Businesspark muss ein Runder Tisch her. Nur so können sich Politik, Behörden, Umweltverbände und die WISTA GmbH grundlegend über die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten verständigen.“
Bürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU) erklärte am 18. April, dass die landeseigene WISTA GmbH erste eigene Bauprojekte auf dem CleanTech-Gelände in Angriff genommen habe, um das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.
Der CleanTech-Businesspark soll mit 90 Hektar das größte zusammenhängende Areal für produzierende Unternehmen in Berlin werden. Zudem soll der Park in erster Linie Standort für die ressourcenschonende und nachhaltige Produktion sein.
Quelle: Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf
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