Vor einigen Jahren hausten auf dem Gut Biesdorf in Marzahn-Hellersdorf noch Pferde: Nun ist in den historischen Pferdestall das Stadtteilzentrum Biesdorf eingezogen. Am Samstag wurde das Stadtteilzentrum im Heino-Schmieden-Weg eröffnet, wie Marzahn-Hellersdorf Live berichtet. Nach rund zehn Jahren Planung und Umbau befinden sich in dem rund 130 Jahre alten Backsteingebäude an der B1 nun Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss sowie barrierefreie Beratungs- und Seminarräume im Obergeschoss. Der ehemalige Pferdestall wurde dabei denkmalgerecht saniert und mit Photovoltaik, einer effizienten Dämmung und einer CO₂-armen Heizung ausgestattet.
Träger ist der Verein BALL, welcher zusammen mit der landeseigenen Wohnbauten-Gesellschaft Stadt und Land seit 2015 den Umbau vorantrieb. Mit den Umbaumaßnahmen am Pferde- und später auch des Kuhstalls werde ein lebendiger Ort für Nachbarschaft und Beteiligung geschaffen, sagte André Zweigert, Leiter des Stadtteilzentrums.
Das Stadtteilzentrum möchte sich als Treffpunkt für die alteingesessenen Biesdorfer sowie für Neuzuziehende etablieren. Neben Beratungsangeboten sind Kulturveranstaltungen, Workshops und Nachbarschaftsfeste geplant. Das Zentrum soll weiterhin dazu beitragen, einen vielseitigen Ortskern zu bilden, nachdem im Jahr 2021 auf dem Areal bereits ein Stadtplatz mit einem angrenzendem Wohnquartier entstanden ist.
Quelle: Marzahn-Hellersdorf Live
Ringbahn fährt wieder durchgängig – doch neue Bauarbeiten stehen bevor
Marzahn-Hellersdorf: Das erwartet Berliner beim Biesdorfer Blütenfest am Wochenende
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de