Berlin

Metalldiebstahl an Denkmälern: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf gefordert

Im Bezirk wurden vermehrt Metalldiebstähle und Vandalismus an Denkmälern gemeldet. Ein angenommener Antrag der Linksfraktion fordert sofortige Maßnahmen dagegen.

BLZ
2 Min
Eines der Denkmäler im Bezirk ist das für die Erbauer Marzahns.

Eines der Denkmäler im Bezirk ist das für die Erbauer Marzahns.

© Jürgen Ritter/imago

Der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf zufolge gibt es eine Zunahme von Metalldiebstählen an Denkmälern im Bezirk. Ein Antrag der Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, der vom Bezirksamt sofortige Schutzmaßnahmen dagegen fordert, wurde einstimmig angenommen. Das berichtet die Fraktion auf ihrer Webseite.

Der jüngste Vorfall betraf das Denkmal in der Allee der Kosmonauten, das Sigmund Jähn und Waleri Bykowski ehrt. Unbekannte Täter hatten versucht, die Reliefplatten des Denkmals zu stehlen, heißt es in der Mitteilung. Dies sei nur einer von vielen Fällen von Vandalismus und Diebstahl an Denkmälern im Bezirk in den letzten Jahren.

Der Vorsitzende der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Björn Tielebein, sagt, dass das Bezirksamt sofort handeln müsse, um die Denkmäler zu schützen. Das Bezirksamt solle sich zudem dafür einsetzen, dass die Firma Hasse & Wrede, die laut Fraktion seinerzeit selbst „Zwangsarbeiter ausgebeutet“ habe, die Verantwortung für die Reparatur des Denkmals für die Zwangsarbeiter auf dem Marzahner Parkfriedhof übernimmt.

Quelle: Die Linke Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf

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