Bei weiteren 450 Ukrainerinnen und Ukrainern – also etwa zehn Prozent – war der Impfstatus noch offen. Bei einem Teil davon ist unklar, wo sie sich momentan aufhalten. Diese Personen werden laut LAF bei ihrer Rückkehr ins Ankunftszentrum überprüft.
Tegel: 53 Flüchtlinge in Quarantäne
53 Bewohner befanden sich den Angaben zufolge zuletzt aus unterschiedlichen Gründen in einer Quarantäne, können sich also nicht frei auf dem Gelände der Unterkunft und darüber hinaus bewegen. Darunter waren zehn akute Masernfälle und drei Begleitpersonen sowie drei Menschen mit unklaren Symptomen. Hinzu kamen 25 Menschen, die wie etwa Schwangere aus medizinischen Gründen nicht gegen Masern geimpft werden können, sowie zwölf Bewohner, die eine Impfung ablehnten.
Am Wochenende war in der Flüchtlingsunterkunft auf dem früheren Flughafengelände bei neun Menschen eine Maserninfektion bestätigt worden. Daraufhin war eine Impfaktion angelaufen, die sich an alle nach 1970 geborenen und aus der Ukraine stammenden Bewohner ohne Impfstatus richtete. In dem großen Hallenkomplex leben auch einige Hundert Asylbewerber. Diese wurden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens bereits bei ihrer Ankunft gegen Masern geimpft. Am Mittwoch teilte das LAF mit, dass es weitere Meldungen von Masern-Fällen gebe.
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