Reinickendorf

Masernausbruch in Ankunftszentrum für Asylsuchende

Im Ankunftszentrum für Asylsuchende in Berlin-Reinickendorf ist ein Masernfall diagnostiziert worden. Die infizierte Person sei gemeinsam mit vier Familienan...

dpa
1 Min
ARCHIV - Kinder stehen in einem Ankunftszentrum.

ARCHIV - Kinder stehen in einem Ankunftszentrum.

© Sebastian Gollnow/dpa

Erst vor wenigen Wochen waren mehrere Masernfälle in der Flüchtlings-Großunterkunft in Tegel bekannt geworden, die eine große Impfaktion zur Folge hatte.

Die Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Das Virus wird zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen. Symptome sind Fieber, Husten, Schnupfen und ein rötlich-brauner Hautausschlag. Masern können schwerwiegende Komplikationen wie Gehirnentzündungen und noch nach mehreren Jahren eine tödliche Spätfolge nach sich ziehen. Die Viren sind sehr leicht über Tröpfchen übertragbar, ein direkter oder längerer Kontakt zu einem Infizierten ist dafür nicht nötig. Wer die Erkrankung durchgemacht hat, ist lebenslang immun.

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