Die US-Polizei untersucht den Tod des aus der Serie „Friends“ bekannten Schauspielers Matthew Perry durch das Betäubungsmittel Ketamin. Die Polizei in Los Angeles erklärte am Dienstag, die Ermittlungen zu den Umständen von Perrys Tod auf der Grundlage des gerichtsmedizinischen Berichts fortzusetzen. Im Dezember hatte die Gerichtsmedizin erklärt, Perry sei an den „akuten Wirkungen von Ketamin“ gestorben. Nun soll es darum gehen, wie der Schauspieler an das Betäubungsmittel gekommen ist.
Perry, der in den 90er Jahren durch seine Rolle als sarkastischer Witzemacher Chandler Bing in der Fernsehserie „Friends“ berühmt wurde, war Ende Oktober im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden worden. Die Gerichtsmedizin hatte erklärt, Perrys Tod sei als „Unfall“ eingestuft worden.
Ärzte setzen Ketamin häufig als Anästhetikum ein. Wegen seiner betäubenden und halluzinogenen Wirkung gilt Ketamin jedoch auch als beliebte Freizeitdroge.
„Friends“, Alkohol und Tabletten – Matthew Perry ist tot
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de