Lange wirkte es so, als würden vor der Europawahl alle Vorwürfe an AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah abprallen. Von mutmaßlichen Zahlungen aus Russland und China war die Rede, Krahs früherer Mitarbeiter Jian G. wurde festgenommen. Doch Krah zeigte sich unbeeindruckt. Dann sagte er der Zeitung La Repubblica, nicht jeder Mann in SS-Uniform sei ein Verbrecher gewesen. Die AfD flog aus der rechten ID-Fraktion im Europaparlament.
Jetzt wird auch noch das Büro eines anderen früheren Mitarbeiters durchsucht. Guillaume P. leitete bis vor zwei Jahren Krahs Parlamentsbüro, er arbeitet inzwischen beim niederländischen Europapolitiker Marcel de Graaff.
Ermittlungen in Brüssel
Maximilian Krah: Durchsuchung bei Ex-Mitarbeiter – hatte der AfD-Mann Schulden?
Die belgische Polizei durchsucht das Büro eines früheren Mitarbeiters von Maximilian Krah. Dessen Name soll im Zusammenhang mit einer Geldzahlung gefallen sein.
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Vor rund einer Woche trat AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah bei einer Wahlkampfveranstaltung in Kaufbeuren auf. Inzwischen sind alle Wahlkampfveranstaltungen gestrichen.
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