Von der Politik sei viel versprochen worden, „und da hat sich nichts getan“, sagte Weimann, der Chefarzt in Berlin-Wilmersdorf ist. Das Personal komme nicht, die Belastung sei immer noch zu hoch, die Bezahlung zu schlecht und der Nachwuchs fehle. Obwohl die derzeitige Corona-Welle nicht so schwer sei wie frühere, könne das Gesundheitssystem eher an seine Grenzen kommen.
Inzwischen gebe es 20 Prozent weniger Intensivbetten als vor der Pandemie, sagte Weimann. Gleichzeitig würden mehr Menschen mit Corona in die Krankenhäuser aufgenommen. Allerdings sei die Erkrankung bei der aktuellen Variante weniger schwer als früher. Die Welle werde daher wahrscheinlich gar nicht so sehr die Intensivstationen betreffen.
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