Corona

Mediziner: Gesundheitssystem hat sich nicht verbessert

Immer mehr Menschen kommen in der aktuellen Corona-Welle in die Krankenhäuser, gleichzeitig ist das Gesundheitssystem nach Ansicht eines Intensivmediziners n...

dpa
1 Min
ARCHIV - Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes.  /Symbolbild

ARCHIV - Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. /Symbolbild

© Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Von der Politik sei viel versprochen worden, „und da hat sich nichts getan“, sagte Weimann, der Chefarzt in Berlin-Wilmersdorf ist. Das Personal komme nicht, die Belastung sei immer noch zu hoch, die Bezahlung zu schlecht und der Nachwuchs fehle. Obwohl die derzeitige Corona-Welle nicht so schwer sei wie frühere, könne das Gesundheitssystem eher an seine Grenzen kommen.

Inzwischen gebe es 20 Prozent weniger Intensivbetten als vor der Pandemie, sagte Weimann. Gleichzeitig würden mehr Menschen mit Corona in die Krankenhäuser aufgenommen. Allerdings sei die Erkrankung bei der aktuellen Variante weniger schwer als früher. Die Welle werde daher wahrscheinlich gar nicht so sehr die Intensivstationen betreffen.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema