Allein das Arztmobil der Caritas habe in diesem Jahr schon 1700 Behandlungen auf der Straße geleistet - rund 30 mehr pro Monat als früher, sagte Gleißner. In Berlin wird die Zahl der Obdachlosen auf 4000 bis 6000 geschätzt, genaue Zählungen gibt es nicht. Sie haben häufig keine Krankenversicherung und sind auf medizinische Hilfsangebote sozialer Träger angewiesen, die durch Zuwendungen des Landes Berlin und Spenden finanziert werden.
Zehn Einrichtungen tragen ihre Behandlungsdaten einmal im Jahr zusammen, darunter Caritas, Stadtmission, Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfallhilfe und die Jenny De la Torre-Stiftung. Am häufigsten ging es dabei bisher um Hauterkrankungen, Suchterkrankungen und psychische Auffälligkeiten. Besonders spürbar für die Helfer sei die Zunahme von psychischen Problemen bei Obdachlosen, sagte Gleißner. (dpa)
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