Meine Freunde haben vor ein paar Monaten das Praktische Jahr (PJ) begonnen, Louis im Sankt-Gertrauden-Krankenhaus, Josef im Vivantes Friedrichshain. Das Praktische Jahr ist der letzte Studienabschnitt im Medizinstudium. Man ist in drei unterschiedlichen Kliniken eingesetzt. In der Inneren Medizin, in der Chirurgie und einem Bereich, den man selbst wählen kann.
Das PJ soll auf die ärztliche Arbeit vorbereiten. PJler sind auf Stationen aber häufig unbezahlte Arbeitskräfte, die Blut abnehmen, Zugänge legen und im OP die Haken halten. Wer krank ist, muss Urlaub nehmen.
Bildung
Medizinstudium in Berlin: 40-Stunden-Wochen in der Charité, für Essensmarken?
Im Praktischen Jahr arbeiten angehende Ärzte 40 Stunden pro Woche. Trotzdem gibt es kaum Geld dafür. Am schlimmsten ist es in Berlins berühmtester Klinik.
Leon-Alexander Regin
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Leon-Alexander Regin
© Paulus Ponizak/Berliner Zeitung