Verkehr

Mit jahrelanger Verspätung: Hier kommt die neue U-Bahn für Berlin

Die BVG braucht dringend neue Züge. Ein Rechtsstreit und Corona verzögerten die Beschaffung, doch 2025 gewinnt sie an Tempo. Im Sommer dürfen erstmals Fahrgäste mitfahren.

8 Min
Startklar für die Fahrt nach Berlin: Ein Tieflader mit einem Wagen der neuen U-Bahn-Baureihe J wartet am Mittwoch im Inbetriebnahmezentrum von Stadler in Velten auf den Transport zur BVG.

Startklar für die Fahrt nach Berlin: Ein Tieflader mit einem Wagen der neuen U-Bahn-Baureihe J wartet am Mittwoch im Inbetriebnahmezentrum von Stadler in Velten auf den Transport zur BVG.

© Stadler

Die Wagenflotte der Berliner U-Bahn wächst nur langsam – aber sie wächst. An diesem Mittwoch traf ein weiteres neues Fahrzeug bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein. Im Sommer 2025 soll die Lieferung richtig losgehen, und dann sollen Züge der künftigen U-Bahn-Generation erstmals Fahrgäste befördern. Das teilten das Landesunternehmen und der Fahrzeughersteller Stadler Deutschland mit. Viele BVG-Nutzer würden sich freuen, wenn der Plan umgesetzt wird. Die U-Bahn braucht eine Frischzellenkur.

Ursprünglich sollte der Schwerlasttransport am Mittwochvormittag in der U-Bahn-Betriebswerkstatt Britz im Süden von Berlin eintreffen. Die Polizei hatte sich schon postiert, auf dem Britzer Damm war zeitweise kein anderer Verkehr möglich. Doch die Tieflader mit den beiden U-Bahn-Wagen konnten im Inbetriebsetzungszentrum von Stadler in Velten nicht zum geplanten Zeitpunkt vom Hof fahren. Kurz vorher traf die Information ein, dass sich auf dem Brandenburger Abschnitt der vorab genehmigten Route eine Baustelle befand. Möglicherweise hatte die zuständige Behörde dies nicht auf dem Schirm. So verzögerte sich der Transport. Kurz nach 14.30 Uhr traf er in Britz ein.

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