Wirtschaftswachstum

Mehr arbeiten? Bärbel Bas und Friedrich Merz haben den Kern der Debatte verfehlt

Deutschland arbeitet statistisch gesehen immer weniger. Doch mehr Arbeit führt nicht automatisch zu mehr Wachstum. Merz und Bas machen vier Denkfehler.

6 Min
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas (SPD): planwirtschaftliche Denkfehler

Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas (SPD): planwirtschaftliche Denkfehler

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Schon zum Amtsantritt im Mai 2025 begann Kanzler Friedrich Merz sich unbeliebt zu machen. Die Ankündigung in seiner ersten Regierungserklärung, „mehr Flexibilität durch eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit“ zu erzielen, hatte er tags zuvor auf dem Wirtschaftstag der CDU damit verknüpft, dass in Deutschland „wieder mehr und vor allem effizienter“ gearbeitet werden müsse. Den Wohlstand des Landes könne man mit Konzepten wie der Viertagewoche oder einer reinen Work-Life-Balance nicht erhalten, so Merz.

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