Ob für die neue Wohnung, den Handyvertrag oder zum Abschluss einer Versicherung: Ohne eine Schufa-Auskunft klappt all das nur selten. Die eigene Bonität wird damit zur Eintrittskarte für viele Entscheidungen im Alltag. Sie bewertet, wer als kreditwürdig gilt – und wer nicht.
Die Schufa selbst ist allerdings keine Behörde, sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Sie sammelt Daten zum Zahlungsverhalten und leitet daraus ab, wie zuverlässig jemand seine finanziellen Verpflichtungen erfüllt. Wie genau das Unternehmen zu den Urteilen kommt, blieb bislang jedoch im Dunkeln. Für viele wirkte das System deshalb wie eine Blackbox.
Nun reagiert das Unternehmen mit einem neuen System. Seit dem 17. März wird der Schufa-Score nach neuen Regeln berechnet. Für Verbraucher soll damit vor allem eines leichter werden: zu verstehen, wie sich die eigene Kreditwürdigkeit zusammensetzt und welche Faktoren sie beeinflussen.
Verbraucherschutz
Mehr Transparenz durch neuen Schufa-Score? So ändert sich Ihre Kreditwürdigkeit
Kein Mietvertrag ohne Schufa – so die Regel. Nun lässt sich der Score erstmals einsehen. Doch wie entsteht er, und sorgt das wirklich für mehr Transparenz?
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Der neue Schufa-Score: Diese Änderungen wirken sich direkt aus.
© Maria Diachenko/imago