Bitkom-Umfrage: Jeder Siebte hat kein Vertrauen in die Arzt-Diagnose
Insgesamt stehe im Vordergrund, den Arztbesuch zu ergänzen, erklärte Bitkom: Lediglich jeder oder jede Siebte (14 Prozent) habe kein Vertrauen in die zuvor gestellte Diagnose. Fast zwei Drittel (63 Prozent) suchen laut Umfrage im Netz nach zusätzlichen Informationen etwa zu Diagnose, Behandlung oder Erkrankung. 56 Prozent fahnden nach einer Zweitmeinung, und 44 Prozent recherchieren Alternativen zu Medikamenten. Ein Viertel (25 Prozent) gibt auch zu, sich nicht mehr an alle Details aus dem Arztgespräch erinnern zu können.
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Fast genauso viele Patientinnen und Patienten recherchieren laut Umfrage auch vor einem Arztbesuch Symptome im Netz. Bei den Frauen (61 Prozent) ist dieses Verhalten dabei deutlich ausgeprägter als bei den Männern (51 Prozent), wie Bitkom mitteilte. „Frauen achten traditionell etwas besser auf ihre Gesundheit als Männer und gehen auch häufiger zu Ärztinnen und Ärzten“, erklärte Expertin Ariane Schenk. Für die Umfrage wurden im Mai 1157 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Sie ist laut Bitkom repräsentativ.
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