Am Nachmittag werde ich dann bei meinem Lieblingsfleischer in Neukölln einkaufen. Er ist Türke und hat das frischeste Fleisch in der Stadt. Das schätzen auch gute Bekannte von mir. Sie finden es gut, wenn ich ihnen regelmäßig Lammkotelett und Rinderfilet mitbringe.
Spieleausrüster für Nationalmannschaft
Der Dienstag ist bestimmt von Sitzungen der Geschäftsleitung, die heutzutage Meetings heißen. Dabei geht es um unsere neuesten Entwicklungen von Spielgeräten. Außerdem werden wir über unser Sponsoring reden und unsere Bally Wulff Stiftung zur Unterstützung von Neuköllner Kindern. Diese Stiftung gibt es seit Jahren. Zuletzt haben wir an den Kindertreff Delbrücke 2.500 Euro überwiesen. Den Tipp dazu gab uns der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Außerdem sind wir auch Spieleausrüster für unsere Fußball-Nationalmannschaft. Erneut haben wir mit Billardtischen, Kickern und anderen Geräten die Freizeitaktivitäten der Spieler unterstützt.
Der Mittwoch beginnt mit einem freudigen Ereignis. Ich werde zwei Mitarbeitern zu ihren Betriebsjubiläen gratulieren. Der eine ist schon 40 Jahre bei uns beschäftigt und sein Kollege 30 Jahre. Hut ab kann ich da nur sagen. Ich werde mit den Jubilaren, so ist es bei uns üblich, anstoßen und ihnen eine Ehrenurkunde überreichen. Dazu gibt es unsere Ehrennadel. Heinz Buschkowsky hat versprochen, an der Feierstunde teilzunehmen. Am Abend treffe ich mich mit Kunden, Partnern und Leuten von Wettbewerbsfirmen in einer Brauerei zum sogenannten Branchentreff.
Donnerstag im Zeichen der Meetings
Der Donnerstag steht, wie jede Woche, im Zeichen der Meetings. Da geht's zum einen um die Entwicklung der Aufträge und deren Organisation sowie um die neuen Trends in unserer Branche. Und es geht um die Qualifizierung unserer Mitarbeiter. Unsere Erzeugnisse haben sich in den vergangenen Jahren radikal verändert. Aus mechanischen Apparaten sind softwaregesteuerte Multispielkonsolen geworden. Da ist die Qualifizierung das A und O. Das betrifft auch die Geschäftsführung. Wenn nach Feierabend noch Zeit ist, erledige ich Einkäufe für das Wochenende. Am Sonntag soll es Fisch geben. Meine Frau ist glücklich, dass sie nicht kochen muss. Das tue ich gern und offenbar nicht schlecht, denn mein Sohn meckert auch nicht.
Der Freitag ist noch einmal stressig. Da folgt ein Besprechungstermin dem anderen. Es geht es um Personalfragen, den Abbau von Überstunden, die Weiterbildung und das traditionelle Sommerfest. Diesmal feiern wir im Britzer Garten. Am Abend trifft sich noch mal die Geschäftsleitung, um die folgende Woche zu besprechen. Dann fahre ich nach Hause. Am Sonnabend geht es früh raus zum Joggen. Als früherer Leistungssportler ist Sport für mich wichtig. Am Vormittag fahre ich mit Frau und Kind ins Grüne. Herbes friesisches Bier sowie eine Zigarre sind Erholung am Abend.
Am Sonntag werde ich ein paar Stunden investieren, um einen Kurztrip mit Freunden zu organisieren. Zu viert wollen wir nach Norwegen reisen zum Angeln. Notiert von Lutz Schnedelbach.
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