Berlin

Sparpläne des Senats: Mensa-Essen für Berliner Studenten wird teurer

Auch das Berliner Studierendenwerk ist von den Einsparungen betroffen. Deswegen muss in der Mensa ab Januar mehr für ein Essen gezahlt werden.

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Studenten müssen sich ab Januar auf teureres Essen in Mensen einstellen.

Studenten müssen sich ab Januar auf teureres Essen in Mensen einstellen.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Das Berliner Studierendenwerk hat angekündigt, die Preise für die Tagesteller in den Mensen zu erhöhen. Ab dem 1. Januar 2025 koste das Tagesgericht für Studierende 1,75 €, statt bisher 1,45 €. Auch der Preis für Desserts werde von 70 auf 75 Cent erhöht. Dies begründete das Studierendenwerk mit den Sparplänen des Senats.

Das Studierendenwerk sehe sich „gezwungen, Sofortmaßnahmen zu ergreifen“. Die Preisanpassung ist notwendig, um den Betrieb der Mensen und die Versorgung der Studierenden trotz der massiven finanziellen Einschnitte aufrechtzuerhalten.

In einem weiteren Beitrag auf Instagram kritisierte das Studierendenwerk die geplanten Kürzungen beim Berliner Haushalt scharf. Die „Berliner Haushaltskürzungen gefährden Angebote für Studierende“. Insgesamt seien 7,5 Millionen Euro weniger für das Studierendenwerk eingeplant.

Keine Mittel für sanierungsbedürftige Wohnheime

Dies habe mehrere Konsequenzen: Der Sozialbeitrag müsse um mindestens 30 Euro angehoben werden, Einrichtungen müssten schließen und Angebote reduziert werden. Zudem könnten „keinerlei Mittel“ investiert werden, um die sanierungsbedürftigen Wohnheime instand zu setzen.

Bei der Bildung sollen in Berlin fast 370 Millionen Euro gestrichen werden. Schulneubauten könnten, wie in Pankow oder Reinickendorf, komplett gestoppt werden. Das Gratis-Schulessen an Grundschulen für alle könnte wegfallen. Auch zahlreiche Gratisangebote im Kita- und Schulbereich könnten künftig wieder kostenpflichtig werden. Bei den Hochschulverträgen könnten Kürzungen von bis zu 150 Millionen Euro vorgenommen werden.

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