Dass Jürgen Klopp nicht beim 1. FC Union Berlin anheuert, war klar. Aus Gründen, auf die man an dieser Stelle aus Platzgründen nicht weiter eingehen kann, ist der 1. FC Union Berlin nämlich einer von zwei Klubs, für die der 57-Jährige nie arbeiten würde.
Hat der Mann, der neulich zuerst mit dem Bundesverdienstkreuz, dann auch noch mit dem Landesverdienstorden Baden-Württembergs ausgezeichnet wurde, jedenfalls im Jahr 2010 mal gesagt. Wir zitieren: „Sollte ich nicht gerade am Hungertuch nagen, werde ich diese Vereine niemals trainieren.“ Der andere Verein ist übrigens Eintracht Braunschweig.
Verwunderlich ist es allerdings schon, dass Deutschlands beliebtester Fußballtrainer aller Zeiten ab Januar 2025 für Red Bull als Global Head of Soccer der Herr von sieben Klubs auf vier Kontinenten sein wird. Also für ein Projekt im Einsatz sein wird, das a) unter Fußball-Fans nicht sonderlich beliebt ist und b) mit seinen früheren Arbeitgebern (FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und FC Liverpool) so viel zu tun hat wie der Schwarzwald, in dessen Nähe er aufgewachsen ist, mit einer Weihnachtsbaum-Plantage.
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Teams-Sitzung statt Teamsitzung?
Nationaltrainer der englischen oder brasilianischen Nationalmannschaft – das wäre doch was gewesen für „Kloppo“, der sich in diesem Frühjahr nach neun mitunter sehr erfolgreichen Jahren beim FC Liverpool für eine Auszeit vom Fußball entschieden hatte. In dieser Auszeit hat er vor allem Padel gespielt.
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Aber nein, Red Bull soll es sein, wobei einem noch nicht ganz klar ist, wie das im Alltag so aussehen soll. Ein Workshop „Gegenpressing mit Jürgen“? Teams-Sitzung statt Teamsitzung, Klopp zugeschaltet aus Mallorca, wo er mit seiner Frau Ulla am liebsten lebt? Wir zitieren ihn einfach noch mal: „Ich sehe meine Rolle in erster Linie als Mentor für die Trainer und das Management der Red-Bull-Klubs, aber letztlich bin ich ein Teil einer Organisation, die einzigartig, innovativ und zukunftsorientiert ist. Wie gesagt, das könnte mich nicht mehr begeistern.“
Nun gut. Laut Sky gibt es ja noch eine Klausel im Vertrag mit Red Bull, die hoffen lässt. Es ist eine Ausstiegsklausel. Betreff: Bundestrainer.
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