Kriminalität

Messer-Attacke am Alexanderplatz in Berlin: Stach der 23-Jährige im Drogenrausch zu?

Tatort Berlin-Mitte: Am Alex wurde ein Mann niedergestochen. Die Polizei ermittelt.

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Der Alexanderplatz in Berlin ist auch immer wieder Tatort von Kriminellen.

Der Alexanderplatz in Berlin ist auch immer wieder Tatort von Kriminellen.

© IMAGO/Emmanuele Contini

In Berlin-Mitte kam es in der Nacht zu Sonntag zu einer folgenschweren Auseinandersetzung. Wie die Polizei mitteilte, hatten zwei Beamte in Zivil gegen 1:50 Uhr beobachtet, dass zwei Männer im Alter von 23 und 31 Jahren im Eingangsbereich des S-Bahnhofs Alexanderplatz in Streit geraten waren. Die beiden trugen ihren Streit zunächst verbal, dann aber auch körperlich aus, hieß es. Schließlich stach der Jüngere dem Älteren mit einem Messer in den Oberkörper und rannte davon.

Zusammen mit weiteren Polizisten wurde der Mann auf der Rathausstraße überwältigt und festgenommen. Die Beamten fanden zudem ein Messer, das der 23-Jährige bei seiner Flucht weggeworfen haben soll. Der verletzte 31-Jährige kam nach Erste-Hilfe-Maßnahmen in ein Krankenhaus. Seine Verletzung soll den ersten Erkenntnissen nach nicht lebensgefährlich gewesen sein. Der Verdacht lag laut Polizei nahe, dass der Angreifer Drogen konsumiert hatte, weshalb ihm Blut entnommen wurde. Die genaueren Hintergründe sind noch unklar.

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