Am ersten Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres wurde ein Türsteher des Clubs Matrix am Warschauer Platz in Friedrichshain niedergestochen – von einem verärgerten Clubgänger. Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Sicherungsverfahren gegen den 23-jährigen Beschuldigten beantragt. Sie wirft dem jungen Mann versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen vor.
Der Beschuldigte soll am 25. Dezember gegen 5.30 Uhr Eintritt in den Club begehrt haben, vom Türsteher jedoch mit Verweis auf die baldige Schließung der Location nicht mehr hineingelassen worden sein. Daraufhin soll der junge Mann zunächst gegangen, dann jedoch mit einem Messer zurückgekehrt sein und auf den 58-jährigen Türsteher eingestochen haben.
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Auch ein Gast, der den Club gerade verlassen wollte, wurde durch den Angreifer attackiert. Der Mann floh danach vor der Polizei in Richtung Oberbaumbrücke über die Bahngleise und sprang sieben Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich, so heißt es, erhebliche Verletzungen zu. Er konnte festgenommen werden. Derzeit ist der offenbar psychisch kranke junge Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Der 58-jährige Türsteher erlitt bei dem Angriff eine Stichverletzung in den Bauch und Messerschnitte im Gesicht, der Partygast Schnittverletzungen an einer Hand.
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