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Michael Andrick auf Schloss Ettersburg: Kolumnist der Berliner Zeitung diskutiert mit Peter Krause

Am Donnerstag, den 27. November, trifft sich Michael Andrick zum Gespräch mit Peter Krause. Die Veranstaltung wird auf der Website der Berliner Zeitung live gestreamt.

BLZ
3 Min
Der Philosoph und Autor Michael Andrick posiert für ein Bild in Berlin am 27. Februar 2025.

Der Philosoph und Autor Michael Andrick posiert für ein Bild in Berlin am 27. Februar 2025.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

„Das Wesen von Politik ist, für die Sache der Freiheit gegen das Unheil der Zwangsherrschaft jeglicher Art zu kämpfen“, hat Hannah Arendt einst geschrieben. Vor 50 Jahren ist die herausragende Philosophin gestorben. Aus diesem Anlass trifft sich Michael Andrick, Kolumnist der Berliner Zeitung, auf Schloss Ettersburg und diskutiert mit Peter Krause, Direktor Schloss Ettersburg, über Hannah Arendts Werk. „Der Sinn von Politik ist Freiheit“ lautet der Titel der Veranstaltung, die am Donnerstag ab 19 Uhr auf der Website der Berliner Zeitung live gestreamt wird. Das Gespräch kann auch vor Ort auf Schloss Ettersburg verfolgt werden, es gibt noch Restkarten (12 Euro, Online-Reservierungen hier).

Über die Personen

Dr. Michael Andrick ist Philosoph und Kolumnist der Berliner Zeitung. Für die stilistische Klarheit und Prägnanz seiner Texte erhielt er 2022 den Jürgen-Moll-Preis. Er lebt in Berlin und publiziert neben seinen Kolumnen für die Berliner Zeitung auch Texte in der Wochenzeitung Der Freitag, Die Welt und Cicero. In seinem Bestseller „Im Moralgefängnis“ (Verlag Westend 2024) geht er den Ursachen gesellschaftlicher und politischer Polarisierung auf den Grund. Jüngst ist von ihm erschienen: „Ich bin nicht dabei. Denk-Zettel für einen freien Geist“ (Karl Alber).

Dr. Peter Krause ist Direktor auf Schloss Ettersburg. Von ihm erschien u.a. „Angepasste Welt“ (Palmbaumtexte).

Über Hannah Arendt

Der ideale Sinn des Politischen sei, so Hannah Arendt (1906–1975), dass Menschen in einem öffentlichen Raum „in Freiheit, jenseits von Gewalt, Zwang und Herrschaft, miteinander verkehren, Gleiche mit Gleichen, die alle Angelegenheiten durch das Miteinander-Reden und das gegenseitige Sich-Überzeugen“ regeln können. Wodurch ist Freiheit heute, in unserer fragilen Massen- und Konsumgesellschaft, offen oder latent bedroht? Durch die Gesellschaft selbst? Gibt es neue, „umgekehrte“ Formen totalitären Denkens und Handelns? Lassen sich mit Hannah Arendt der Sinn und der Begriff des Politischen in der krisenhaften Spät- und Postmoderne neu denken? Darüber soll während der Veranstaltung aufgeklärt und diskutiert werden.

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