Hoppla, was ist los im Mies-van-der-Rohe-Haus in Hohenschönhausen? Welcher Spaßvogel kühlt da sein Mütchen? Im edlen minimalistischen Domizil, das Bauhausmeister Mies van der Rohe 1932/33 vor seiner Emigration aus Nazideutschland in die USA für das Verlegerpaar Lemke erbaut hat und das heute ein Museum des Stadtbezirks Lichtenberg ist, stehen Möbel herum wie Fremdkörper: profane Sofas, klotzige dunkle Regale, billige Ikea-Lampen, alles ein bisschen „angegangen“, weil vom Trödel oder aus einem Atelier geholt.
Bauhaus
„Open House“ im Mies-van-der-Rohe-Haus: Ein experimentelles Spiel mit Design und Klang
Das ist kein Denkmalsturz, sondern ein Konzept von Richard Sides: „Open House“ im Mies-van-der-Rohe-Kleinod am Obersee.
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Im Mies-van-der-Rohe-Haus: „Richard Sides – Open House“ (Ausstellungsansicht)
© Mies-van-der-Rohe-Haus/K. Renner