Die handgedruckten Plakate, die im Nuthepark hingen, verströmten Hoffnung. Mit ihnen suchten Freunde im brandenburgischen Luckenwalde nach Milina K., die in einer Spätsommernacht vor vier Jahren verschwand. Die Zettel waren anfangs überall in der kleinen Grünanlage zu sehen. Doch von Monat zu Monat wurden es weniger. Irgendwann waren sie verwittert, überklebt oder ganz weg. So wie die Hoffnung, Milina K. jemals lebend wiederzufinden.
Luckenwalde
Milina K. ist tot: Wie eine Kleinstadt in Brandenburg trauert
Die 22-Jährige verschwand vor vier Jahren. Nun wurde ihre Leiche in Sachsen-Anhalt gefunden. Der Tod der jungen Frau ist Stadtgespräch in Luckenwalde.
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Die Nachbarin Ingrid Haberland und ihr Mann Kurt bekamen das Foto von Milina K. einst zum Geburtstag geschenkt.
© Katrin Bischoff/Berliner Zeitung