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Notfälle

Faschingswagen in Flammen: Jecken springen nach Explosion auf die Straße – mehrere Verletzte

In der baden-württembergischen Kleinstadt Kehl fing ein Faschingswagen nach einer Verpuffung plötzlich Feuer. Menschen gerieten in Panik. Die Polizei ermittelt.

Team News Alexander Schmalz lex
2 Min
Kehl: Ein Faschingswagen steht brennend auf einer Straße. 

Kehl: Ein Faschingswagen steht brennend auf einer Straße. 

© Einsatzreport24/dpa

Ein unbeschwertes Fest sollte es werden, doch dann gab es einen lauten Knall und Feuer breitete sich aus. Bei einem Brand eines Faschingswagens im baden-württembergischen Kehl wurden am Sonntagnachmittag mehrere Menschen verletzt. Laut der Polizei in Offenburg sprangen die Jecken vom Anhänger auf die Straße, um sich zu retten. Es habe meterhohe Flammen gegeben.

Sechs Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, mindestens einer davon erlitt schwere Brandverletzungen. Der Umzug, den mehrere Zehntausend Menschen vom Straßenrand aus verfolgten, wurde abgebrochen.

Das Feuer brach nach Auskunft der Stadt Kehl im Innenraum des Wagens aus, der ein Schiff darstellte. Das schwerverletzte Opfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, hieß es weiter. Der Hubschrauber habe zunächst nicht an der Unfallstelle landen können, sondern kreiste darüber und wich schließlich auf den Flugplatz Sundheim aus. Um ein Chaos zu vermeiden, konnten sich die Menschen auf dem Marktplatz und im Bereich vor dem Rathaus Musik versammeln, wo Essen und Getränke angeboten wurden. 

Verpuffung löste wohl Explosion aus – die Polizei ermittelt

Nach Angaben eines Polizeisprechers kam es mutmaßlich zu einer Verpuffung an einem Wagenanhänger. Dadurch habe das Fahrzeug Feuer gefangen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Über die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch keine Auskunft geben. Die Beamten des Polizeireviers Kehl nahmen die Ermittlungen auf.

Anwohner Jan Fritzsche beschreibt, was sich gegen 15 Uhr abgespielt haben soll: „Man hat eine Detonation gehört, und dann hat es auf einmal ordentlich angefangen zu brennen. Es war schon ziemlich heiß hier. Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen sind gleich gekommen“. Die Straße wurde daraufhin evakuiert, anschließend wurde das Feuer gelöscht. Die Feuerwehr habe die Menschen immer wieder aufgefordert, die Einsatzstelle freizumachen. (mit dpa)

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