Asien

Zwei Tote nach Erdbeben in Südchina – 7000 Menschen evakuiert

Zwei Menschen starben nach einem Erdbeben in der südchinesischen Region Guangxi. Mehrere Gebäude stürzten ein.

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Ein beschädigtes Gebäude und Autos sind nach dem Erdbeben in Liuzhou zu sehen.

Ein beschädigtes Gebäude und Autos sind nach dem Erdbeben in Liuzhou zu sehen.

© CN-STR/AFP

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,2 in der südchinesischen Region Guangxi sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Mehr als 7000 Bewohner der Stadt Liuzhou mussten laut AP ihre Häuser verlassen.

Das Beben ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Montags. Vier weitere Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht, ihre Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich, meldete der staatliche Rundfunksender CCTV laut Reuters.

Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf chinesische Behörden berichtete, wurde die Suche nach Vermissten gegen Mittag eingestellt. Die letzte eingeschlossene Person, ein 91-jähriger Mann, sei lebend und in gutem Zustand geborgen worden.

13 Gebäude eingestürzt

Nach Angaben von CCTV stürzten in den frühen Morgenstunden mindestens 13 Gebäude ein, berichtete AP. Der Sender zeigte demnach Bilder von Baggern, die Trümmer beiseiteräumten. Durch das Beben ausgelöste Erdrutsche blockierten den Berichten zufolge Straßen in die betroffene Region.

Der Zugverkehr rund um Liuzhou wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters teilweise eingestellt oder verzögerte sich. Die Bahnbehörden überprüften die Infrastruktur der Schienenwege. Kommunikations- und Stromleitungen, Wasser- und Gasversorgung sowie der übrige Verkehr in der betroffenen Region funktionierten staatlichen Medien zufolge normal.

Stärkere Beben selten in Südchina

Erdbeben treten in Südchina gelegentlich auf, schwerere Beben ereignen sich nach Angaben von AP jedoch meist weiter westlich in den gebirgigen Regionen oder im Osten in Richtung Taiwan. Das verheerendste Beben der jüngeren Vergangenheit hatte sich im Jahr 2008 mit einer Stärke von 7,9 in der südwestlichen Provinz Sichuan ereignet, dabei kamen dem Bericht zufolge mehr als 87.000 Menschen ums Leben oder wurden vermisst.

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