Deutsche Forscher haben ein neuartiges Miniherz entwickelt. Es ist deutlich kleiner als ein Stecknadelkopf, kann aber selbstständig schlagen. Das sogenannte Organoid soll der Forschung dazu dienen, bereits früh zu erkennen, welche Medikamente das Herz schädigen könnten. Denn viele neue Wirkstoffe im Kampf gegen Krankheiten wie Krebs scheitern in späteren Entwicklungsphasen an ihrer „potenziellen Kardiotoxizität“, wie es in einer Mitteilung der Fraunhofer-Gesellschaft heißt.
Schlüssel fürs gesunde Altern
Miniherz für die Forschung: Organoid ist kleiner als ein Stecknadelkopf
Das Herz ist mehr als eine Pumpe. Es reagiert empfindlich auf Medikamente und tauscht Informationen mit anderen Organen aus. Forscher sind dem auf der Spur.
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Ein funktionelles, eigenständig schlagendes Miniherz. Das Organoid besteht aus Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten, in Pink), kardialen Fibroblasten (Bindegewebszellen, in Gelb) und Endothelzellen (Gefäßzellen, Zellkerne in Blau).
© Fraunhofer ITEM